header Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtprobleme
Ende September fand bundesweit der Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und zahlreiche ihrer Fach- und Kompetenznetzwerkstellen beteiligten sich mit ungewöhnlichen Aktionen in ganz Bayern.

Veranstaltungshinweis – Ein chinesisches Sprichwort besagt „Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt!“ Die ersten Schritte haben Sie bereits zurückgelegt? Jetzt planen Sie Ihre weitere Reiseroute und freuen sich über Weggefährten? Dann sind sie in dieser Gruppe richtig!

Veranstaltungshinweis – Auch 2017 findet wieder der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Auch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und zahlreiche ihrer Fach- und Kompetenznetzwerkstellen werden mit Aktionen in ganz Bayern teilnehmen. Mit von der Partie ist die Fachstelle des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V., welche den Aktionstag am 04.10.2017 im „real - SB Warenhaus“ in Lengfeld von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr veranstaltet.

Veranstaltungshinweis – In Deutschland gibt es aktuellen Studien zufolge circa 220.000 Personen mit einer Glücksspielsucht und 275.000 Menschen mit einer beginnenden Problematik. Die Auswirkungen der Sucht sind groß: Zunehmend wird mehr Zeit mit dem Glücksspielen verbracht und vor allem immer mehr Geld verspielt. Die Betroffenen vernachlässigen oft Freunde und Familien und verheimlichen das Ausmaß ihres Spielens. Viele geraten in finanzielle Notlagen und verspielen buchstäblich Haus und Hof, oftmals bleibt nicht einmal genug Geld für Lebensmittel.

Bundesweit findet am 28. September der Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Aufklärungsarbeit zeigt positive Wirkung, bleibt aber weiterhin wichtig. Caritas berät Betroffene und Angehörige.

Geocachen für Klienten mit Suchtproblemen und für deren Angehörige am Donnerstag, den 18.02.2016 ab 17 Uhr

Zhi – Weisheit, Neng – Können, Qi – Lebensenergie, Gong – Übung/ Arbeit: Zweiteiliger Schnupperkurs für Klienten der Psychosozialen Beratungsstelle für Suchtprobleme der Caritas Würzburgam 28.01.2016 und 04.02.2016 jeweils von 17:30 - 20 Uhr

Expertinnen der Caritas klären auf. Glücksspielsucht ist weit verbreitet und nicht nur für unmittelbar Betroffene ein großes Problem. Die Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas bietet professionelle Hilfe an.

Am 23.9.2015 findet der jährliche Bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Wie in den Vorjahren nimmt die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern mit zahlreichen Fachstellen aus ihrem Kompetenznetzwerk Glücksspielsucht daran teil. Mit von der Partie ist auch die Fachstelle des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V. Petra Müller, Leiterin der Psychosozialen Beratungsstelle für Suchtprobleme, und ihre Kollegin, die Sozialpädagogin Katrin Ertl zu den Hintergründen: „Die Zahl der Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen ist besorgnis-erregend, allein in Bayern gehen wir aktuell von rund 37.000 pathologischen Spielern aus.“

Was ist dieses Geocachen eigentlich? Beim Geocachen handelt es sich um eine Art moderne, GPS-unterstützte Schnitzeljagd. Die Verstecke = Geocaches werden über ihre geographischen Koordinaten im Internet auf bestimmten Plattformen veröffentlicht und können mit Hilfe eines GPS-Gerätes gefunden werden. Es gibt weltweit mehrere Millionen Geocaches mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Dieses Hobby lässt sich zu jeder Uhrzeit ausüben.

„Vorhin kam ein Mann vorbei, der meinte, er findet sehr gut, was wir hier machen, denn er sei selbst Alkoholiker“, sagt Ingrid Griebel. Die Mitarbeiterin der Psychosozialen Suchtberatungsstelle der Würzburger Caritas informierte zum Auftakt der Aktionswoche Alkohol auf dem Würzburger Sternplatz darüber, was passieren kann, wenn man zu viel trinkt. Dies geschah unter anderem mit einer riesigen Bodenzeitung, auf der eine Menge Mythen über Alkohol zu lesen waren.

In Deutschland gibt es bis zu 1,9 Millionen medikamentenabhängige Menschen. Hinzu kommt eine große Zahl an Personen, welche in verschiedenen Abstufungen in problematischer Form Arzneien konsumieren. Es ist allerdings von einer beträchtlichen Dunkelziffer auszugehen. Wie hoch der Arzneiverbrauch in Deutschland tatsächlich ist, lässt sich vor allem aus den Berichten der Krankenkassen zum Arzneiverbrauch ableiten. Zu den Risikogruppen zählen vor allem Frauen, ältere Menschen, Personen welche unter chronischen Schmerzen und/oder Ängsten leiden und Personen die bereits von Alkohol und/oder Drogen abhängig sind. Viele Menschen sind verblüfft zu hören, dass in Deutschland mehr Menschen von Medikamenten abhängig sind als vom Alkohol.

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